Die meisten Schäden an Palettenware entstehen nicht auf der Straße, sondern davor — durch schlechtes Stapeln, mangelhafte Sicherung oder unklare Kennzeichnung. Mit diesen Grundsätzen kommt Ihre Ware so an, wie sie losgeschickt wurde.
1. Die richtige Palette wählen
Die Europalette (1200 × 800 mm) ist europaweit anerkannt und wird in Lagern am schnellsten bearbeitet. Für schwerere oder breitere Güter eignet sich die Industriepalette (1200 × 1000 mm). Achten Sie darauf, dass die Palette trocken, stabil und ohne gebrochene Bretter ist.
2. Die Ladung stabil stapeln
Schwere Kartons nach unten, leichte nach oben. Nichts darf über die Palettenkanten hinausragen — Überstände werden zuerst beschädigt. Verteilen Sie das Gewicht gleichmäßig.
- Schwer unten, leicht oben
- Nichts ragt über die Palette hinaus
- Hohlräume füllen, damit nichts verrutscht
- Kanten mit Karton- oder Kunststoffecken schützen
3. Sichern und wickeln
Mehrere Lagen Stretchfolie verwenden und die Palettenbasis mit einbeziehen, sodass Ladung und Palette eine Einheit bilden. Bei schweren Sendungen zusätzlich umreifen.
4. Klar kennzeichnen
Jede Palette trägt die Empfängeradresse, die Sendungsnummer und bei Bedarf Hinweise wie „zerbrechlich” oder „oben”. Bei Gefahrgut (ADR) sind die Kennzeichnungen Pflicht. Der Frachtbrief CMR — idealerweise elektronisch (e-CMR) — begleitet die Sendung durchgehend.